Frauen: SC Holligen- Team- Unteremmental 2:2 (1:1)

Gute Leistung mit nur einem Punkt belohnt

Wie schon in der vergangenen Saison, kam es auch diesen Samstag gegen den SC Holligen nur zu einem Unentschieden. Der SVS/SCH verzeichnete ein klares Chancenplus, scheiterte jedoch meistens im Abschluss und hatte mit einem Traumtor aus der Distanz, sowie mehreren Rettungsaktionen auf der Linie auch noch Pech.

Bereits in den ersten Minuten dominierten die Unter-Emmentalerinnen nach Belieben. Man versuchte mit einem gepflegten Spielaufbau zum Erfolg zu kommen, während der SC Holligen mit langen Bällen auf die beiden Sturmspitzen operierte. Deborah Steiner scheiterte mit einem Schuss ins Aussennetz (2’) und auch Jeannine Sommer verpasste die frühe Führung nach nur vier Spielminuten. Ganz nach dem Motto ,,irgendeine geit de scho’’ spielten die Frauen weiter und liessen sich auch von einem Konter inklusive Lattenknaller nicht beirren. Bis anhin hatte die Heimmannschaft kaum Spielanteil. Dennoch kam es auf der Gegenseite zu einem Eckball welcher eher überraschend zum 1:0 führte. Ärgerlich, Sumiswald/Huttwil war aber dem Ausgleich mit weiteren guten Möglichkeiten nah. Zunächst blieben zwei Eckbälle (16./19.) von Fabienne Stalder ohne Erfolg. In der 40. Minute liess sich aber Stalder die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, drippelte die Verteidigerin aus und Zürcher traf nach schönem Zuspiel zum 1:1. Vor der Pause hatte Zürcher sogar noch den Führungstreffer auf dem Fuss, setzte den Abschluss aber über das Tor (42.). So musste der erste Umgang vorerst mit einem 1:1 beendet werden. 

 

Nach der Pause wollte man den guten Chancen nicht nachtrauern, sondern erneut die Führung suchen. Die zweite Halbzeit begann sofort mit viel Betrieb. Nach nur 5.Minuten konnte das Heimteam mit einem bilderbuchreifen Sonntagschuss aus spitzem Winkel zum 2:1 erhöhen. Unhaltbar für Stefanie Bieri, welche für die verletzte Torhüterin Delia Zürcher einsprang. Nach dieser Szene waren die Frauen vom Team- Unteremmental wieder die spielbestimmende Mannschaft und erzeugten mehr Torgefahr. Dies sollte sich in der 66. Minute auszahlen. Standards sind für gewöhnlich eine Angelegenheit für Spezialistin Fabienne Stalder.  So auch dieses Mal: Die Mittelfeldspielerin nimmt Anlauf und zirkelt das Leder, zur Überraschung aller, direkt ins Tor. Auch der Gastgeber hat offensichtlich mit einer Flanke gerechnet, ist schlecht positioniert und muss den Ball passieren lassen. Die Weichen waren nun auf Sieg gestellt. Trotz Druck in den letzten Minuten, konnte der Treffer jedoch nicht mehr herbeigeführt werden und man muss sich mit einem 2:2 zufriedengeben.   

Weiter geht es für das Team von Trainer Walter Misteli am Samstagabend (19.30 Uhr) mit dem Auswärtsderby gegen Oberemmental 05.


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