Frauen: FC Bethlehem- Team- Unteremmental 5:1 (1:0)

Bitterer Auftritt beim Leader

Nach dem 1:0 im ersten Umgang, fehlte es den Frauen vom Team Unter- Emmental an Kampfgeist und Willen die Partie doch noch zum Guten zu wenden. In den schwachen 10 Minuten nach der Pause, schoss sich der FC Bethlehem ganz vorne an die Tabellenspitze. Geschlagen haben sich die Frauen nur selbst.

Alles begann sehr positiv. Die Unter- Emmentalerinnen starteten mit mehr Ballbesitz und ruhigem Auftreten. Vorerst wurden zwar sämtliche Steilpässe unterbrochen, nach einer schönen Kombination kam aber der Ball in der 9. Minute zum ersten Mal in den gegnerischen Strafraum. Salome Beutler verpasste den Führungstreffer nur um ein Haar und keine Zeigerumdrehung später blieb auch Sabrina Schneiders Weitschuss erfolglos. Trotz dem Chancenplus für die Gäste, kamen die Stürmerinnen von Bethlehem je länger das Spiel dauerte mehr und mehr in Fahrt. Die eigentlich präsenteren Huttwilerinnen, konnten sich nicht wirklich durchsetzen und so folgte in der 21. Minute der erste Wendepunkt. Eine Flügelstürmerin setzte sich auf der linken Seite durch und konnte auf eine freistehende Mitakteurin flanken. Diese nutzte die Gelegenheit eiskalt zum 1:0 Führungstreffer. Eigentlich war man dem Leader im Bezug auf die erspielten Chancen ebenbürtig, lag aber nun mit einem Tor im Rückstand. Der Wiederstand des Heimteams konnte bis zur Pause nicht mehr gebrochen werden. Zwar versuchten die Unter-Emmentalerinnen noch einmal Druck aufzubauen, zu richtig gefährlichen Torchancen kamen sie aber nicht mehr.

Bereits zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff wurde die letzte Hoffnung auf den Punktgewinn geknickt.  Die Defensive liess den Gegnerinnen im Strafraum zu viele Freiheiten, die diese nutzten, und in 10 Minuten gleich drei Mal trafen. Die Frauen vom SVS/SCH brauchten einen Moment um diese Rückschläge zu verdauen. In der 69. Minute gaben die Gäste immerhin noch ein Lebenzeichen von sich, als Sabrina Schneider mit einem Steilpass in die Schnittstelle Melanie Kovac lancierte und diese zum 4:1 einschob. Die sonst so ausgeprägte Kampfbereitschaft der Unter- Emmentalerinnen blieb jedoch auch nach dem Tor aus und die Gegnerinnen hatten bis zuletzt mehr vom Spiel. Obwohl Melanie Mathys einige Abschlüsse parierte, musste sie sich 10 Minuten vor dem Schlusspfiff doch noch geschlagen geben: Bethlehem traf zum 5:1 Endresultat.

Die Enttäuschung nach dem Spiel war riesig. Zum größten Teil auch weil allen bewusst war, dass von unserer Seite zu wenig für die drei Punkte gekämpft wurde.  Wenn das Team diese Niederlage abhaken- und sich auf die nächste Partie fokussieren kann, ist ein Sieg am kommenden Sonntag trotz der Niederlage im Cup gegen Weissenstein durchaus wahrscheinlich.  Das Spiel findet am Sonntag 8.10.17 16.00 in Weissenstein Bern statt.


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