4. Liga, Gruppe 6: SC Huttwil b – FC Jegenstorf 3:5 (2:2)

Ein Blackout zu viel

Nach zwei Siegen in Folge kommt das Huttu Zwöi gegen den FC Jegenstorf nur zwischenzeitlich auf Touren und verliert den Match letztendlich verdient mit 3:5.

Arndts Riesentor zum Ausgleich

Trotz der Tabellensituation vor dem Spiel, die zweite Mannschaft von Jegenstorf hielt ohne Punkte die rote Laterne, wurde der Gegner nicht unterschätzt. Vielmehr musste man ein starkes Kader erwarten, da die erste Mannschaft des Klubs (3. Liga) seinen Match an diesem Nachmittag verschoben hatte. Der Gegner spielte dann auch nicht wie ein Team auf, welches in 6 Spielen lediglich 5 Tore erzielt und 22 erhalten hatte, sondern mit kreativem, schnellem und durch das sehr gefährlichem Offensiv-Spiel. Huttwil konnte diesem Start-Furioso leider nichts entgegensetzen und so hiess es nach nur 14 Minuten bereits 0:2.

Ab Mitte der ersten Halbzeit schaffte es das Heimteam selbst das Spiel in die Hand zu nehmen und einige Male aussichtsreich vor dem gegnerischen Tor zu erscheinen. Nach einer Balleroberung durch Arndt in der 30. Minute verstand es Ch. Käser geschickt, den pfeilschnellen «Gingge» Flückiger zu lancieren. Dieser fackelte nicht lange und schob unhaltbar unten rechts ein. Dies war der endgültige Startschuss einer Druckphase der Blumenstädter, welche seine Krönung in der 40. Minute des Spiels finden sollte. Nach einem Freistoss kam der Ball zu Arndt, welcher aus gut 20 Metern emotionslos abzog und den Ball auf gut Berndeutsch ins «Angeli» zirkelte. Das Dornacker-Tor des Jahres? Heiss der Kandidat, ganz heiss.

In zwei Minuten zur Niederlage

Der Schwung der Platzherren wurde nach dem Pausentee durch ein wieder erwachtes Jegenstorf etwas gebremst. Das Spiel gestaltete sich ausgeglichen. Bis es nach einer Stunde Spielzeit zum Match-entscheidenden Totalausfall der Huttwiler Hintermannschaft kam. Durch inkonsequentes Klären des Balles aus der eigenen Zone, beziehungsweise einen fatalen Fehlpass, gewährte man der gegnerischen Mannschaft einen Doppelschlag innert zwei Minuten. Das Aufrappeln nach dem wieder preisgegeben Gleichstandes gestaltete sich folglich als schwer. Dabei half nicht, dass die mittlerweile in Huttwil ortskundige Verletzungshexe neben Hiltbrunner (bereits in der ersten Halbzeit), auch mit C. Käser und «Gingge» Flückiger weitere Opfer fand. Somit war die gering besetzte Ersatzbank denn auch ausgeschöpft.

Offensiv Akzente zu setzen schien daraufhin schwierig. Viel mehr war es der Gegner, welcher zu weiteren Chancen kam und dem, durch den etwas sehr Offside-affinen Schiedsrichter, weitere Topmöglichkeiten verwehrt blieben. Einzig der beste Huttwiler Spieler an diesem Tag, wusste noch einmal etwas Hoffnung aufkeimen zu lassen. In der 89. Minute staubte Simon Arndt einen Abpraller nach einem Eckball kontrolliert zum zwischenzeitlichen Anschlusstreffer ab. In den darauffolgenden Minuten legt das Zwöi nochmals alles in die Waagschale, was schlussendlich durch einen Konter Jegenstorfs zum 3:5 Endresultat ausgenutzt werden konnte.

Es gilt dieses Spiel so rasch als möglich abzuhaken, um wieder mit frischem Mut gegen Azzurri Bienne auftreten zu können. Den verletzten Spielern wünschen wir schnellstmögliche Genesung.

Matchtelegramm: 6. September 2018 – Dornacker, Huttwil – 50 Zuschauer – Tore: 06. 0:1, 14. 0:2, 30. 1:2 M. Flückiger, 2:2 Arndt, 60. 2:3, 62. 2:4, 89. 3:4 Arndt, 92. 3:5 – SC Huttwil: Scheidegger, Schärer (Flückiger), Oechsli, Hiltbrunner (Arndt), Graf, F. Rosa, An. Kilchenmann, Ad. Kilchenmann, Uhlmann, Ch. Käser (Pereira), M. Flückiger (Shafiq) – Bemerkungen: SCH ohne R. Minder, Sommer, Iseli, Walter, Kohler (alle verletzt), S. Käser, Bärtschi, Hirschi, Grossenbacher, Pfister (abwesend)


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