SC Huttwil a: Wiederaufstieg in dritte Liga

Die erste Mannschaft schafft dank einer sehr guten Saison den Wiederaufstieg! Mehrheitlich grüsste das „Eis“ von der Tabellenspitze. Am Ende musste jedoch trotz gleich vielen Punkten dem SV Sumiswald den Vorzug gegeben werden, da sie weniger Strafpunkte aufwiesen. Als Bester Gruppenzweiter reichte es trotzdem zum Aufstieg. Da mit dem „Zwöi“ von Kirchberg ein weiteres Team an der Tabellenspitze mitmischte, waren Ausrutscher verboten. Dies führte dazu, dass während der ganzen Saison ein immenser Druck auf dem Team lastete. Das grosse Verletzungspech, zahlreiche wichtige Spieler fielen lange aus, macht den Aufstieg umso schöner

Wie gewohnt wurde anfangs Juli mit der Vorbereitung gestartet. Mit einigen neuen Gesichtern vom SC Wyssachen und mit neuem Elan nach der verkorksten Rückrunde, machte die Vorbereitung richtig Spass. Bei den Testspielen gegen die Drittligisten FC Aarwangen (2:0) und FC Herzogenbuchsee b (2:2) stimmten die Leistungen. Auch die letzte Auflage vom Gedex Cup wurde gewonnen. In den letzten Jahren ist es immer schwieriger geworden Teilnehmer zu finden, deshalb wurde an der HV beschlossen diesen Anlass nicht mehr auszutragen. Die erste Cup Runde gegen den FC Jens, ein Verein aus der fünften Liga, wurde dank einem Tor kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit, etwas glücklich überstanden. In der nächsten Runde gegen Azzurri Biel einem Zweitligisten mit Aufstiegsambitionen fehlte das Glück. Das Spiel ging trotz Führung mit eins zu sieben verloren. Dieses Jahr war die Gruppe in der Meisterschaft mit wenigen Ausnahmen wieder regionaler. Da der SV Sumiswald jedoch mit ihrer zweiten Mannschaft die Gruppe tauschten, erwarteten wir diesen als einer unserer grössten Widersacher. Das erste Spiel in Biglen wurde klar gewonnen. Im zweiten Spiel zuhause gegen EFC 15 resultierte nach einer dürftigen Leistung, mit viel Glück, ein Eigentor tief in der Nachspielzeit, wenigstens noch ein Punkt. Dieses Spiel war aber wie ein Weckruf für die ganze Mannschaft. Jedem wurde klar das solche Leistungen nicht reichen und einfach in jedem Spiel der Wille und Biss stimmen muss. Mit überzeugenden Darbietungen wurden die Gegner in den nächsten Spielen vom Platz gefegt. So wurde beispielsweise auch Mitfavorit Kirchberg mit einer fünf zu eins Packung nachhause geschickt. Wenn es heikel wurde, waren es des Öfteren die Spieler von der Bank die mit engagierten Leistungen die Spiele in die richtigen Bahnen lenkten. Auch die Verletzungshexe konnte die „Tormaschine“ nicht stoppen. So mussten die drei erfolgreichsten Torschützen Samuel Rosa, Marc Zürcher und Remo Straumann die Vorrunde und bei Samuel und Marc sogar die ganze Saison mit schweren Knieverletzungen vorzeitig beenden. Doch es war schön zu sehen wie andere Spiel Verantwortung übernahmen. Vor dem letzten Spiel gegen Sumiswald war klar, dass ein Punkt zum Wintermeistertitel reichen würde. In diesem Spiel war der Respekt zu gross. Es wurde zu passiv agiert und das Spiel ging unglücklich verloren.

Im November und Dezember wurde zum Plausch auf freiwilliger Basis in der Halle gekickt. Doch schon früh im Januar startete die harte Vorbereitung. Dank der Unterstützung von Erwin Aeschlimann und Peter Albisser konnte auch an der Seitenlinie eine entscheidende Lücke geschlossen werden. Und in der dünnen offensiven Abteilung half Ronny Sommer vom „Zwöi“ in der Rückrunde aus. In den zwei Vorbereitungsspielen auf dem Kunstrasen in Schötz wurden ansprechende Leistungen gezeigt. Das Trainingslager fand im März im Allgäu statt. Die Skepsis war gross, lag doch das Hotel auf 700m. Neben dem tollen Hotel sorgte aber das wunderbare Wetter dafür, dass das Lager ein voller Erfolg wurde. Ende März konnte das „Eis“ erfolgreich in die Rückrunde starten. Da aber auch die Mitfavoriten keine Schwächen zeigten, musste die Rückrunde wie ein Cup Wettbewerb angesehen werden. In jedem Spiel zählte nur der Sieg! Das gesamte Team stand aber fest zusammen und bestand diese Willensleistung. Neun Spiele am Stück wurden gewonnen, darunter auch einige sehr schwere Auswärtsspiele in Kirchberg, Burgdorf oder in Wattenwil. Leider schlug auch in der Rückrunde die Verletzungshexe erbarmungslos zu. So war teilweise die Personaldecke so dünn, dass Junioren ausgeholfen haben. Zwei Runden vor Schluss stand faktisch fest, dass es für den Aufstieg reichen würde. Im zweitletzten Spiel gegen Ersigen setzte dann leider doch noch eine Niederlage ab. Somit war klar, dass es für den Gruppensieg im letzten Spiel einen Sieg gegen Sumiswald brauchen würde. Trotz einer sehr beherzten Leistung reichte es nur zur Punktteilung. Bei der anschliessenden gemeinsamen Aufstiegsparty spielte dass jedoch keine Rolle. Hier noch einige Zahlen zum Abschluss: Während der ganzen Saison wurden 30 Spieler eingesetzt. Unbestrittener Topskorer wurde Remo Straumann mit sagenhaften 24 Treffern.


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